Seite "Elektrizität/Strom"

Lehrer fragt die Klasse: "Wo kommt denn der Strom her?"
Fritzchen meldet sich und sagt:
"Herr Lehrer, der Strom kommt aus dem Urwald!"
"Wieso denn Fritzchen?"
"Ich habe neulich gehört wie mein Vater zu meiner Mutter gesagt hat:
Jetzt haben die Affen schon wieder den Strom abgeschaltet!"

Wie wird das "Sparpaket" im Orchester umgesetzt? Das Licht am
Bratschenpult bekommt einen Bewegungsmelder.



Strom selber erzeugen durch Solar

 

Photovoltaik - Kress
http://www.photovoltaik-kress.de




Na dann Prost !!!

--------------------------------------------------------
LED-Straßenlampen Ende 2008 verfügbar

Energiesparende Beleuchtung verringert zudem den Lichtsmog

 

Künftig werden LEDs die Straßen beleuchten (Foto: led-strassenlampe.de)
Brandenburg/Wernigerode (pte/31.10.2008/13:54) - Die deutschen Unternehmen Autev AG und HarzOptics haben angekündigt, dass man bei der gemeinsamen Entwicklung einer Straßenbeleuchtung auf LED-Basis kurz vor der Serienproduktion steht. Seit zwei Jahren arbeiten die Unternehmen an der LED-Straßenlampe http://www.led-strassenlampe.de und wollen bereits Ende 2008 ein fertiges kommerzielles Produkt auf den Markt bringen. Als großen Vorteil streichen die Entwickler den niedrigen Stromverbrauch hervor. Zudem seien sie aufgrund der Lichtpulsung besonders insektenfreundlich und würden durch den flexibel einstellbaren LED-Flügel den Lichtsmog minimieren.

 

 

TopTarif.de - Tarifvergleich für Strom, Gas, DSL..


nach oben

zurück-->

 

Der Wissenschaftler Nils Haferkemper vom Institut für Elektromechanische Konstruktionen an der TU Darmstadt führt gegenüber pressetext außerdem noch den Sicherheitsvorteil der LED-Technologie bei der Beleuchtung von Straßen an. Im weißen Licht wären Farben besser erkennbar. "LED-Lampen lassen sich zudem stufenlos von null bis 100 Prozent dimmen", so Haferkemper. Damit könnte man die Beleuchtung beispielsweise an Ampelphasen koppeln und die Helligkeit je nach Bedarf anpassen.

Das Kostenargument ist einer der größten Trümpfe der LED-Technologie. Über den besonders geringen Stromverbrauch haben Städte und Kommunen die Chance auf eine deutliche Senkung ihrer Betriebskosten. Außerdem werde dadurch auch der Ausstoß an CO2 reduziert. Damit tragen die Lampen in Zeiten stetig steigender Energiepreise zur Entlastung städtischer und kommunaler Haushalte bei und würden gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten, so die Entwickler. Die Beleuchtung von Straßen sowie öffentlichen Plätzen macht in Deutschland rund zehn Prozent des gesamten Stromverbrauchs aus, rechneten im Juli Forscher der TU Darmstadt in einer Studie vor.

Eine wesentliche Eigenschaft der "AuLED" genannten Entwicklung sind die beweglichen LED-Seitenflächen, auf denen zwei Drittel der Halbleiterelemente installiert sind. Der flexible Lampenkopf gestattet es, die Abstrahlcharakteristika für jede Lampe individuell festzulegen, wodurch sich die Lampen in Abhängigkeit von Masthöhe und -abstand so konfigurieren lassen, dass das Licht nur dorthin fällt, wo es auch benötigt wird. Diese intelligente Lichtplanung hilft nicht nur bei der Vermeidung von überflüssigem Lichtsmog. Sie ermöglicht es zudem, die Anzahl der Lichtpunkte zu minimieren und auf diese Weise die Investitionskosten zu senken. (Ende)

 


Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Andreas List
email: list@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-313

-------------------------------------------------------------
Super-Akku lädt sich in zehn Minuten auf

Toshiba entwickelt leistungsstarke Batterien für Notebooks und Autos

 

 

 

 

SCiB: Schnelllade-Akku von Toshiba (Foto: toshiba.co.jp)

 

Tokio (pte/02.10.2008/12:55) - Der Elektronikkonzern Toshiba hat auf der aktuell in Japan stattfindenden Technikmesse CEATEC einen besonders schnell aufladbaren Akku demonstriert. Die Technologie der "Super Charge Ion Battery" (SCiB) soll innerhalb von zehn Minuten eine 90-prozentige Aufladung ermöglichen. Die Batterien sollen künftig beispielsweise in Notebooks zum Einsatz kommen und damit die Abhängigkeit der Geräte von Steckdosen weiter reduzieren. Darüber hinaus werden die entwickelten Akkus länger Strom liefern als bisherige Produkte.

Schnellladungen stellen für die Akkus eine enorme Beanspruchung dar, weil durch den Ladestrom Hitze entsteht. Laut Toshiba wurden die Batterien aus Materialien gefertigt, die eine sehr hohe thermische Stabilität aufweisen. Somit bestünde keine Gefahr der Überhitzung oder dass der Akku gar in Flammen aufgeht, berichtet Toshiba auf der Messe. Zusätzliche Sicherheitseinrichtungen verhindern zudem das Auftreten von Kurzschlüssen. Ein weiterer Vorteil der Akkutechnologie sei, dass sie deutlich mehr Ladezyklen zulassen würde als bisher gängige Batteriemodelle. Die Entwickler sprechen von 5.000 bis 6.000 Aufladungen. Standard-Lithium-Ionen-Akkus können rund 500 mal aufgeladen werden.

Neben Notebooks sollen SCiBs auch in Elektroautos zum Einsatz kommen. Gerade hier erweist sich die Schnellladefunktion als enormer Vorteil. In diesem Bereich sind noch weitere Unternehmen tätig, um Akkus für den komfortablen Einsatz in Elektroautos zu optimieren. So haben Samsung SDI und Bosch kürzlich ein Joint Venture gegründet, in dessen Rahmen Lithium-Ionen-Akkus in punkto Leistungsfähigkeit sowie Robustheit gegen Erschütterungen und Hitze optimiert werden (pressetext berichtete:
http://pte.at/pte.mc?pte=080902029). In Kooperation arbeiten zudem Nissan und NEC an der Batterieentwicklung.

Die SCiB-Technologie wurde von Toshiba erstmals vor rund einem Jahr angekündigt. Die ersten Prototypen wurden damals für industrielle Anwendungen konstruiert, berichtet das Onlinemagazin PCWorld. Zum Einsatz sollen die Akkus auch in elektrischen Fahrrädern kommen. Eines der ersten Modelle ist Tailwind http://www.schwinnelectricbikes.com/tailwind und soll im kommenden Jahr auf den US- und EU-Markt kommen. Bis SCiBs auch tatsächlich in Computern verbaut werden, könnte allerdings noch einige Zeit vergehen, heißt es von Seiten Toshibas auf Anfrage von pressetext. (Ende)
 


Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Andreas List
email: list@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-313

-----------------------------------------------------------

Energiesparlampen fallen bei Öko-Test durch
Elektroindustrie protestiert: "Test methodisch unzureichend"

Öko-Test rückt Energiesparlampen in mattes Licht (Foto: pixelio.de, wrw)
Frankfurt (pte/29.09.2008/12:56) - Energiesparlampen sind weniger sparsam als versprochen und schonen sowohl den Geldbeutel als auch die Umwelt nicht in dem Ausmaß, wie vonseiten der Hersteller kommuniziert. Zu diesem vernichtenden Ergebnis kommt die Zeitschrift Öko-Test http://www.oekotest.de beim Vergleich verschiedener Exemplare mit herkömmlichen Glühbirnen. Zwar würden die Lampen tatsächlich Strom sparen, "aber nicht 80 Prozent gegenüber der Glühbirne, wie es üblicherweise kommuniziert wird." Derartige Berechnungen würden die geringere Helligkeit von Sparlampen nicht berücksichtigen. Elektrisch stärkere Wechselfelder als bei Glühbirnen und höhere Frequenzen als Folge der elektronischen Vorschaltgeräte würden die Energiesparlampe zu einer "erheblich schlechteren, verzerrten und schmutzigen Lichtquelle machen." Zudem sei sie aufgrund ihres Quecksilbergehaltes Sondermüll, schreibt Öko-Test.

 

 

Das Ergebnis stößt bei der Elektronikindustrie auf massive Kritik: Die Untersuchungsmethoden des Energiesparlampen-Tests seien unzureichend. Darüber hinaus sei es verantwortungslos, den Verbrauchern vom Kauf von Energiesparlampen als Ersatz für Glühlampen abzuraten. "Energiesparlampen bleiben nicht hinter den Erwartungen zurück, bedürfen aber sauberer Messungen", meint Jürgen Waldorf, Geschäftsführer des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) http://www.zvei.org, im Gespräch mit pressetext. Öko-Test zufolge könne das Testergebnis jedoch nicht überzeugen. Keines der untersuchten Modelle habe eine bessere Note als "befriedigend" verdient.

Für viele Anwendungsfälle seien Energiesparlampen nicht geeignet. Abseits von technischen Unzulänglichkeiten kritisiert Öko-Test gesundheitliche Risiken, die man bei der Anwendung eingehe. "Es stellt sich die berechtigte Frage, ob die Klimaschutzziele nicht mit anderen Mitteln besser und weniger risikoreich zu erreichen sind", heißt es in dem Testresultat. Öko-Test hat 16 verschiedene warmweiße Energiesparlampen nach den Kriterien Helligkeit, Lichtqualität, Haltbarkeit, Energieeffizienz, Elektrosmog und Material untersucht. Das enttäuschende Ergebnis spart bei keinem der Punkte an Kritik: Nur vier Modelle könnten es in punkto Helligkeit mit einer 60-Watt-Glühbirne aufnehmen, wegen der schlechten Lichtqualität seien Energiesparlampen ein biologischer Risikofaktor und die Haltbarkeit sei trotz höherer Angaben nicht zufriedenstellend.

"Energiesparlampen sind selbst nach den Öko-Test-Ergebnissen die durchgängig bessere Lösung und damit eindeutig eine ökologisch sinnvolle Alternative zu Glühlampen", entgegnet Waldorf. Der Experte weist darauf hin, dass es beim Vergleich von Leuchtmitteln normierte Verfahren gebe, um etwa die Lichtstärke zu messen. "Öko-Test hat den Lichtstrom auf einer Fläche gemessen", kritisiert Waldorf. Die Geometrie der Energiesparlampe nehme jedoch Einfluss auf den Lichteinfall auf die Fläche, besonders wenn die Leuchte nicht für die Lampe gebaut sei. "Wir denken, dass die von uns angewendeten Methoden in keinem Fall unzureichend sind. Diese müssen auch gerichtlich standhalten und werden streng geprüft", sagt Gabriele Achstetter, Öko-Test-Redakteurin im Bereich Bauen und Wohnen, auf Anfrage von pressetext.

"Auf dem Markt werden Billiglösungen angeboten, die auch der ZVEI nicht gutheißen kann. Dem Verbraucher ist zu empfehlen, beim Kauf auf etablierte Marken zu setzen und zur Information vorzugsweise die Testergebnisse von Stiftung Warentest heranzuziehen", erklärt Waldorf. Darin sei jede dritte untersuchte Lampe mit "gut" bewertet worden. "Stiftung Warentest kommt nicht auf sehr viel bessere Ergebnisse als wir. Wenn Lampen in unserem Gesamtresultat schlechter abschneiden als bei Stiftung Warentest, liegt dies an weiteren Parametern, die zur Untersuchung herangezogen wurden", schließt Achstetter. (Ende)
 


Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Manuel Haglmüller
email: haglmueller@pressetext.com
Tel. +43-1-811-40-315

------------------------------------------------------------------------------------------

Forscher: Sichere Nutzung von Wasserstoff möglich
Gefahren in überschaubarem Aufwand beherrschbar

Karlsruhe (pte/25.03.2006/09:00) - Wissenschaftler des Forschungszentrums Karlsruhe http://www.fzk.de der Helmholtz-Gemeinschaft haben die
eventuellen Risiken der Nutzung von Wasserstoff untersucht. Demnach sind die potenziellen Gefahren zumeist mit überschaubarem Aufwand
beherrschbar. Das haben Experimente und Modellrechnungen ergeben. Um Wasserstoff als akzeptierten Energieträger in Arbeits- und
Wohnumgebungen einsetzen zu können, müssen sichere Produkte hergestellt werden.

Die Forscher sind sich darüber einig, dass sich die Sicherheitseigenschaften von Wasserstoff von denen anderer gasförmiger Energieträger
wie beispielsweise Erdgas, Propan oder Benzindämpfen erheblich unterscheiden. Wasserstoff ist leichter als Luft, breitet sich also bevorzugt
nach oben aus, verteilt sich wegen seiner hohen Diffusivität außerdem schneller. Wasserstoff hat eine extrem kleine Zündenergie, die eine
spontane Zündung des Gemischs begünstigt. Ein Nachteil ist auch, dass Wasserstoff eine hohe Brenngeschwindigkeit hat, durch die sich das
Schadenspotenzial erhöhen kann. Diese Unterschiede erfordern spezielle Sicherheitskonzepte, weil Unfälle mit Wasserstoff völlig anders ablaufen
können als jene mit konventionellen Brenngasen. Die Ermittlung der andersartigen Gefahrenpotenziale und deren Beherrschung setzt umfangreiche
Untersuchungen mit dem künftigen Energieträger Wasserstoff voraus.

"Das Ziel ist, grundlegende experimentelle Daten und verifizierte theoretische Rechenmodelle zu entwickeln, um fundierte Sicherheitsregeln und
Standards für den alltäglichen Umgang mit Wasserstoff als Energieträger ableiten zu können", erklärt Wolfgang Breitung, Leiter der Abteilung Strömung
und Verbrennung im Institut für Kern- und Energietechnik IKET des Forschungszentrums Karlsruhe im pressetext-Gespräch. "Da sich Wasserstoff
anders verhält als etwa fossile Brennstoffe, müssen Gegenmaßnahmen sinnvoll untersucht werden", so der Wissenschaftler. Denn nur so könne ein
akzeptierbares Restrisiko erreicht werden. Eine Arbeitsgruppe führte zum Beispiel Modelluntersuchungen zur Ausbreitung von Wasserstoff aus undichten
Tanks in Garagen durch. Berechnungen haben ergeben, dass bei kleinen Leckagen (mit einer Freisetzung von rund drei Litern Gas pro Sekunde) praktisch
kein brennbares Gemisch entsteht.

"Zur Beherrschung höherer Leckraten sind passive oder aktive Sicherheitsmaßnahmen erforderlich und mit einfachen Mitteln realisierbar", so der Forscher.
Andere Modellrechnungen haben die Freisetzung von Wasserstoff nach einem Unfall im Tunnel untersucht. "Die Ergebnisse zeigen, dass nur ein
kurzzeitiges Potenzial für Explosionen besteht, sonst ist nur ein langsamer Abbrand zu erwarten ist." Das Gesamtrisiko eines solchen Unfalls mit Wasserstoff
sei damit nicht größer als bei einem mit Benzin betriebenen Fahrzeug.

"Um die genauen Risiken der neuen Technologie genau unter die Lupe zu nehmen, haben wir eine Reihe von Versuchsanordnungen durchgeführt", erklärt
Breitung. Teilergebnisse der Modellrechnungen wurden im Wasserstofftechnikum des Forschungszentrums Karlsruhe überprüft. Die bisher erzielten
experimentellen Ergebnisse zeigen generell eine sehr gute Übereinstimmung mit Modellrechnungen. (Ende)


Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Wolfgang Weitlaner
email: weitlaner@pressetext.com
Tel. +43-1-811 40-307

 

LED-Beleuchtung ist die beste Wahl für Städte
Studie: Lösung über ihren Lebenszyklus allen Alternativen überlegen

 

Straßenbeleuchtung: LEDs wären besser (Foto: pixelio.de, seedo)

Pittsburgh/Darmstadt (pte/09.03.2010/13:50) - Forscher an der University of Pittsburgh haben eine Studie veröffentlicht, die vier gängige Technologien für die Straßenbeleuchtung vergleicht. Darin kommen sie zum Ergebnis, dass LEDs über ihren Lebenszyklus von der Herstellung bis zur Entsorgung gesehen den drei Alternativen Natriumdampf-, Metallhalogenid- und Induktions-Leuchtstofflampen überlegen sind.



 

 


Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Thomas Pichler
email: pichler@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-303


 

 

 

"In der Studie sind alle auch bei uns gängigen Typen für die Straßenbeleuchtung berücksichtigt", meint Nils Haferkemper vom Fachgebiet Lichttechnik der TU Darmstadt http://www.lichttechnik.tu-darmstadt.de auf Nachfrage von pressetext. Dementsprechend ist das Ergebnis der Ingenieure am Mascaro Center for Sustainable Innovation http://www.mascarocenter.pitt.edu nicht nur für US-Städte interessant.

Effizient und langlebig

Sowohl in den USA als auch Europa sind Natriumdampflampen in der Straßenbeleuchtung weit verbreitet. Genau wie Metallhalogenidlampen sind sie der Studie zufolge zwar günstiger in der Anschaffung als LEDs, doch sonst klar unterlegen. Denn LEDs haben der Studie zufolge einen um die Hälfte geringeren Stromverbrauch, eine bis zu fünfmal höhere Lebensdauer und geben mehr Licht. Das unterstreicht auch eine Schätzung, nach der die Stadt Pittsburgh durch Umstellung von Natriumdampf- auf LED-Lampen jährlich eine Mio. Dollar an Stromkosten und 700.000 Dollar an Wartungskosten sparen könne.

Die Herstellung von LEDs ist der Studie zufolge zwar am umweltsschädlichsten. Doch im Betrieb könnte das mehr als wett gemacht werden, unter anderem, weil der geringere Stromverbrauch den Bedarf an Kohle-Kraftwerken mindert. Auch Leuchtstofflampen dürftender Studie zufolge im Betrieb stärkere negative Auswirkungen auf die Umwelt haben als LEDs, obwohl sie etwas günstiger und energieeffizienter sind.

Lichttechnische Überlegenheit

"LED-Straßenlampen sind noch in der Entwicklung. Da wird es noch deutliche technische Fortschritte geben", meint Haferkemper. Davon gehen auch die Pittsburgher Ingenieure aus. Sie geben insbesondere an, dass die LED-Technologie im Vergleich zu Leuchtstofflampen ein höheres Verbesserungspotenzial hat. Da der Analyse aktueller Produkte zufolge beide Technologien derzeit annähernd gleichauf liegen, ist diese Potenzial letztendlich das Zünglein an der Waage. Daher empfehlen die Forscher speziell der Stadt Pittsburgh, in den nächsten Jahren schrittweise auf LED-Beleuchtung umzustellen.

Die Pittsburger Forscher erwähnen in ihrer Studie auch, dass LEDs einen deutlich besseren Farbwiedergabeindex (Colour Rendering Index, CRI) bieten als Natriumdampf- oder Metallhalogenidlampen. Das ist aber keine kosten- oder umwelttechnische Überlegung. "Dabei gibt es rein lichttechnisch noch weitere Vorteile von LED-Straßenbeleuchtung", betont Haferkemper. So seien mit LEDs auch eine effiziente, zielgerichtete Lichtverteilung und eine homogenere Ausleuchtung möglich.

(Ende)