Interessantes aus der CeBIT
Zur CEBIT

AVM auf der Cebit: Premiere für die neue FRITZ!Box-Generation

Auf dem AVM-Messestand zur Cebit 2007 feiert das neue Spitzenmodell
FRITZ!Box Fon WLAN 7270 Premiere. Mit seiner umfangreichen Ausstattung
ist die neue FRITZ!Box optimal für die kommenden Breitbandtrends vorbereitet
und wird so mehr denn je zur zentralen Datendrehscheibe in der Wohnung oder
im Haus. Die neue FRITZ!Box integriert erstmals ein ADSL2+- und VDSL-
Modem für Internet-Verbindungen mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde Über-
tragungsgeschwindigkeit. Die optimale Verteilung per WLAN bietet der neue
zum Einsatz kommende Funkstandard IEEE 802.11n (Draft 2.0), der ideal zur
gleichzeitigen Übertragung von Daten, Sprache und Multimedia geeignet ist.
Über die bereits integrierte FRITZ!Musikbox ist Musik auch bei ausgeschaltetem
Computer im gesamten Netzwerk hörbar. Dazu wird beispielsweise ein
Speicherstick oder ein MP3-Player an die FRITZ!Box per USB angeschlossen,
Musikdaten werden dann einfach an einen im Netzwerk befindlichen Audio-
Receiver nach dem UPnP AV-Standard übertragen. Die FRITZ!Box Fon WLAN
7270 bietet mit der integrierten Telefonanlage einfaches und komfortables
Telefonieren über Internet und Festnetz (analog und ISDN). Über TAE-Stecker
lassen sich vorhandene Telefone einsetzen. Schnurlos telefonieren ist mit der
ebenfalls integrierten DECT-Basisstation möglich. Hier lassen sich bis zu sechs
Mobilteile anschließen. Mit allen Telefonen lässt sich spielend einfach und in
hervorragender Qualität über das Internet und das Festnetz telefonieren.
Die FRITZ!Box Fon WLAN 7270 kann mit ihrem formschönen Gehäuse
sowohl an der Wand befestigt werden als auch frei stehend eingesetzt werden.
Starkes Wachstum bei VoIP - einfach, komfortabel und in Breitband-Audio-
qualität Voice over IP entwickelt sich europaweit immer stärker zur Standard-
technologie beim Telefonieren. In Frankreich telefoniert inzwischen rund die
Hälfte aller Teilnehmer über einen Breitbandanschluss. In Deutschland und
Italien liegt der Anteil bei knapp 20 Prozent. Marktforschungsinstitute erwarten
für die kommenden Jahre ein weiteres starkes Wachstum. So soll bis 2010
das durchschnittliche jährliche Wachstum bei rund 50 Prozent liegen.
Das gesteigerte Interesse an VoIP zeigt sich auch in einer aktuellen Umfrage
zur Cebit 2007. Demnach will sich auf der Messe der weitaus größte Teil der
Fachbesucher über VoIP informieren. Mit deutlichem Abstand folgen Themen
wie Open Source oder Sicherheit. Telefonieren über das Internet ist so einfach
wie surfen und bietet inzwischen mehr Möglichkeiten und mehr Leistung als
Telefonieren über das Festnetz. Das gilt für die Anzahl gleichzeitiger
Gespräche ebenso wie für die Vielfalt an Komfortmerkmalen. Mit Neuheiten
in diesem Bereich treibt auch AVM auf der Cebit das Thema voran. So werden
sich beispielsweise künftig Telefonnummern direkt aus Webseiten heraus oder
Rufnummern direkt aus Online-Adressbüchern anwählen lassen (Click2Dial).
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www.spar-dsl.de



Kameras lernen menschlich sehen
Über- und Unterbelichtung bald Vergangenheit

 

HDRI durch übereinandergelegte Helligkeitslevel
Saarbrücken (pte/11.03.2006/11:10) - Nach der digitalen Revolution im Bildauflösungsbereich durch High Definition (HD) steht die nächste bahnbrechende Neuerung bereits vor der Tür. High Dynamic Range Imaging (HDRI) soll die Lücke zwischen Fotografie und Film und dem menschlichen Auge endgültig schließen. Möglich wird dies durch das Erfassen und die Wiedergabe von Helligkeitswerten im Umfang des menschlichen Sehvermögens. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, haben Forscher am Max-Planck-Institut für Informatik http://www.mpi-inf.mpg.de nun eine Lösung zur Speicherung und Komprimierung von HDR-Videos entwickelt, die derzeit auf der CeBIT präsentiert wird.

"Im Bereich der Bildauflösung kommen die neuen HDTV-Geräte der menschlichen Sehqualität schon sehr nahe", erklärt Karol Myszkowski vom Max-Planck-Institut im pressetext-Interview. "Bei der Kontrastfähigkeit, also der Erfassung von Helligkeitswerten ist das menschliche Auge verglichen mit derzeit existierenden Kameras und Monitoren allerdings immer noch haushoch überlegen", meint er. So kann das Auge von einem mondlosen Himmel (3x10*-5 Candela/m2) bis zu direktem Sonnenlicht (2x10*9 Candela/m2) ein ausgesprochen großes Helligkeitsspektrum erfassen und Helligkeitswerte von mindestens fünf Größenordnungen simultan sehen. Digitale Kameras und Monitore schaffen gerade einmal zwei bis drei Größenordnungen, diese allerdings auch nicht gleichzeitig.

"Für die digitale Fotografie bedeutet der Einsatz von HDRI den Wegfall von Unter- oder Überbelichtungen, während der Zuschauer beim Fernsehen das Gefühl bekommt, das Gezeigte wie durch ein Fenster zur realen Welt zu sehen", meint Myszkowski. Erreicht wird dies durch das Übereinanderlegen unterschiedlicher Helligkeitslevel, ähnlich dem menschlichen Auge. Er glaubt, dass die massentaugliche Produktion entsprechender Geräte und Monitore noch etwa zehn Jahre dauern könnte, wenngleich kleinere Unternehmen wie Spheron VR http://www.spheron.de, IMS Chips http://www.ims-chips.de oder Dalsa http://www.dalsa.com bereits jetzt diverse Lösungen auf dem Markt anbieten.

Mit der am Institut entwickelten neuen Komprimierungstechnik für HDR Video will man in der Lage sein, die komplette Farbinformation, die für das menschliche Auge sichtbar ist, zu speichern. Traditionelle Video-Komprimierung, wie MPEG-4 oder ISO/IEC 13396-2/10, ist dazu nicht in der Lage, da sie ausschließlich dafür vorgesehen ist, gerade genug Informationen zu verschlüsseln, die für gegenwärtig existierende Geräte benötigt werden. Um auch auf diesen Geräten von der neuen Technologie zu profitieren, haben Forscher so genannte Tonemapping Tools entwickelt. Diese sind in der Lage, das bei HDRI eingesetzte Kontrastverhältnis von 60.000:1 auf das 250:1-Kontrastverhältnis von normalen Monitoren herunterzurechnen. (Ende)



Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Martin Stepanek
email: stepanek@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-308

Multimedia dominiert CeBIT
Mobile Kommunikation belegt Platz 2. beim Themenranking


Hamburg/Hannover (pte, 12. Mär 2005 11:35) - "Multimedia & Digital Home" ist das Top-Thema der CeBIT 2005. 30 Prozent von 50 befragten Top-Ausstellern sehen in der vernetzten Unterhaltungselektronik den wichtigsten Trend der weltweit größten IT-Messe. Das ist das Ergebnis der diesjährigen Ausstellerumfrage des Hamburger Marktforschungsinstituts Mummert Consulting http://www.mummert.de und des Spezialisten für Umfrage- und Beschwerdemanagement-Software Inworks.

Auf dem zweiten Platz des Themenrankings liegt mit 23 Prozent der Nennungen die mobile Kommunikation. Neben neuen UMTS-Geräten und Handys mit Megapixel-Kamera bleibt aber auch das Festnetz bedeutend. Jeder fünfte befragte Aussteller hält die drahtgebundene Telekommunikation weiterhin für ein äußerst wichtiges Thema der CeBIT. Obwohl die Zahl der Attacken durch Würmer, Viren und kriminelle Mitarbeiter stetig steigt und die Angreifer immer aggressiver vorgehen, messen die Aussteller dem Thema IT-Sicherheit auf der diesjährigen Messe weniger Bedeutung bei. Bei Unternehmen steht die Sicherheit der Informationstechnologie laut Mummert hingegen nach wie vor ganz oben auf der Agenda.

Die Aussteller mit Softwarelösungen für KMUs treffen laut Marktforschern genau den Trend. Hielten 2004 noch 12 Prozent der befragten Aussteller Mittelstandslösungen für eines der Top-Themen, sind es in diesem Jahr 15 Prozent. Auch die großen Standardsoftwareanbieter wie SAP und Microsoft haben das Potenzial mittlerweile erkannt und investieren verstärkt in den KMU-Markt. (Ende)



Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Wilhelm Bauer
email: bauer@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-313




CeBIT: NEC präsentiert weltweit erstes HD-DVD-Laufwerk

Die CeBIT-PreView 2005 startete gleich mit mehreren Europa- undWeltpremieren.
Eine Premiere ist der Prototyp des weltweit ersten 5 1/4 Zoll PC-Laufwerks für HD-DVDs vor.
Das Laufwerk ist in der Lage, gleich drei Standards abzuspielen und zu brennen: HD-DVDs,
DVDs und CDs. Damit ist das Tor aufgestoßen zu einer neuen LaufwerkGeneration.
Premieren-Vorstellungen täglich von 9 bis 18 Uhr auf der CeBIT-PreView am NEC-Stand
im Hamburger CCH. Ein von NEC entwickelter Lesekopf nutzt Laser mit drei verschiedenen
Wellenlängen zum Auslesen der drei Formate HD-DVD, DVD und CD.
Dank einer ebenfalls von NEC entwickelten kompakten Platine kommt das Gerät mit der
Größe eines Standard-Laufwerks aus und kann problemlos in PCs integriert werden.
Hoch auflösende Inhalte – und damit auch die Aufnahme und das Abspielen solcher Inhalte –
gewinnen mehr und mehr an Bedeutung. Der neue DVD-Standard ermöglicht eine hervor-
ragende Abspielqualität sowie eine um ein Vielfaches erhöhte Speicherkapazität:
HD-DVD-ROM soll von Beginn an ein- als auch zweischichtig produziert werden -
damit fasst eine HD-DVD-ROM bis zu 30 GByte an Daten. Neben der Genehmigung
durch das DVD-Forum haben auch die vier Hollywoodstudios Paramount Pictures,
Universal Pictures, Warner Bros. Pictures und New Line Cinema angekündigt, HD-DVD
zu unterstützen. Die ersten 3 in 1 Geräte werden voraussichtlich im September 2005
auf dem Markt erhältlich sein. Stand-Alone-Geräte für das Heimkino werden für
Ende 2005 erwartet.


Weltneuheit auf der CeBIT-PreView 2005
Telefon, Kamera und Fax heiraten auf der CeBIT-PreView

Hamburg/ München (pts, 18. Jan 2005 15:25) - SAGEM treibt die Konvergenz auf die Spitze. Auf der vom hightech presseclub (hpc) präsentierten CeBIT-PreView zeigt der französische Technologie-Konzern eine Weltneuheit, die Fax- Telekommunikations- und Fototechnologien verknüpft. Neben SAGEM sind auf der CeBIT-PreView am 18.+19. Januar in Hamburg (München, 25.+26.) von AMD und Intel, über Microsoft und Sharp, bis hin zu T-Mobile und Vodafone die innovativsten und größten CeBIT-Aussteller vertreten.

Im Rahmen der CeBIT-Preview stellt SAGEM eine ganze Reihe neuer Produkte vor, unter anderem das vom bekannten Kult-Designer Ora-ïto entworfene Kamera-Handy myX-8. Ora-ïto hat sich in der Vergangenheit einen Namen gemacht durch seine Arbeiten für Adidas, Louis Vuitton und Heinecken. Das Megapixel-Phone myX-8 besticht aber nicht nur durch trendiges Outfit, sondern auch durch umfassende Multimedia-Eigenschaften.

Den Homebereich bereichert das französische Unternehmen mit einem neuen Highend-DECT-Telefon, dem i-D500C mit 65.000-Farben-Display. Mit dem HDTV-fähigen AXIUM™ HD-D45 präsentiert SAGEM ein Nachfolgemodell des bekannten AXIUM™ 50, mit nochmals verbesserter Bildtechnik mittels neuestem HD2+-Chipset von Texas Instruments.

Mit der neuen D-Serie steht sogar eine Weltneuheit ins Haus, die Fax-Telekommunikations- und Fototechnologien verknüpft: Außer einer MMS-Funktion verfügen die Geräte Crystal 660 und Crystal 650 über ein automatisches Bildaufbereitungs-Programm. Einzelheiten gibt es auf der CeBIT-PreView.

Da der Zutritt zu dieser exklusiven Veranstaltung limitiert und nur auf Einladung möglich ist, sollten interessierte Journalisten sich unter folgender Webadresse registrieren:
http://www.preview-event.com . Wer akkreditiert ist, erhält bis zur CeBIT-PreView aktuelle Informationen und die Broschüre zur CeBIT-PreView mit der Agenda, Anfahrtsbeschreibungen, vergünstigten Übernachtungsmöglichkeiten und anderen wichtigen PreView-Informationen.

 

 

- Einen 12-fach-DVD-Brenner
r alle Formate zeigt LG Electronics. Das PC-Laufwerk mit dem Namen GSA-4120B beschreibt neben DVD+R/RW-Rohlingen auch DVD-R/RWs sowie DVD-RAMs, wie'der Hersteller mitteilt. Eine DVD lasse sich mit dem Gerät in rund fünf Minuten fü
llen. Der Brenner kommt voraussichtlich Ende Juni in den Handel,

- Fujitsu-Siemens
zeigt seine Amilo Notebooks (ab 999 Euro) mit AMD oder Intel-Centriono Prozessoren. Ein Multimedia PC fü
rs Wohnzimmer ist der Scaleo mit besonders niedrigen Betriebsgeräuschen und bleireduzierten Mainboards. Außerdem gibt es in Zusammenarbeit mit T-Online das Ac-tivity Media Center mit einem Video-on-Demand-Dienst.

 


DSL-Telefonie löst ISDN ab
Die neue Produkt-Generation der DSL-Telefonie wird den klassischen ISDN-Anschluss ablösen.
Erstmals präsentiert die 1&1 Internet AG auf der CeBIT 2005 eine neue Telefonie-Lösung mit
Hardware von AVM, die exklusiv über 1&1 vertrieben wird. Die DSL-Telefonie bietet mehr
Rufnummern, mehr Komfort und mehr Funktionen als bisherige VoIP- Lösungen. Damit übertrifft
DSL-Telefonie erstmals Komfortmerkmale der bisherigen ISDN-Anschlüsse und integriert die unterschiedlichen Kommunikationsdienste. Gewerbetreibende und Privathaushalte können künftig
sowohl bei den Telefongebühren als auch bei den Mehrkosten für einen ISDN-Anschluss sparen.
Die Umstellung auf DSL-Telefonie ist nicht nur günstig sondern auch sehr einfach. Die bisherige Rufnummer bleibt erreichbar und wird für kostenlose DSL-Telefonate freigeschaltet.
Zusätzlich können jetzt bei 1&1 weitere Ortsnetz-Rufnummern bestellt werden, sodass weitere vier vollwertige MSN-Teilnehmernummern verfügbar sind. Die Rufnummernvergabe ist konform zu den Vorgaben der Regulierungsbehörde RegTP. Im Gegensatz zu anderen VoIP- Anbietern sind die Rufnummern auch nicht auf wenige Ortsnetze beschränkt. Die gemeinsam von AVM und 1&1

entwickelte Hardware- Lösung mit drei AB-Ports plus einem S0-Port wird ab April erhältlich sein.
Schon äußerlich unterscheidet sich die neue Box durch ein komplett schwarzes Gehäuse.
Die modifizierte Elektronik des 1&1-Gerätes ist auf der Rückseite der kompakten Box an
zusätzlichen Anschlüssen zu erkennen. Neben drei analogen Telefonen lassen sich erstmals auch
mehrere ISDN-Geräte anschließen. Gleichzeitig kann nun auf bis zu vier Leitungen telefoniert werden.
Die neuen Komfortmerkmale der DSL-Telefonielösung werden teils durch Softwaredienste und teils
hardwareseitig zur Verfügung gestellt. Bei ISDN-Sprachqualität bietet die neue FRITZ!Box
Surf & Phone die ISDN-Komfortmerkmale Rufnummernanzeige, Rückfragen, Makeln, Anklopfen und Dreier- konferenz. Eine von 1&1 entwickelte Software-Technologie ermöglicht ferner die Integration
einer Web-Message-Box, mit der vorliegende Sprachnachrichten ebenso signalisiert werden wie
neue E-Mails – selbst bei ausgeschaltetem PC. Der Anrufbeantworter der Message- Box ist ohne
Aufpreis im Tarif enthalten. Gegenüber ISDN unterscheidet sich 1&1 DSL-Telefonie weiterhin durch zahlreiche neue Funktionen wie Weiterleitungen, Parallel-Hunting, Sechserkonferenzen, SMS-
Versand und sogar Video-Telefonie. Die neue FRITZ!Box Surf & Phone kombiniert in einem Gerät Festnetz- und DSL-Telefonanlage sowie DSL-Modem und Router. Sie kann mit vorhandenen
Telefon und Faxgeräten sowohl am ISDN- als auch am Analoganschluss betrieben werden und ist wahlweise auch als kabellose Variante mit WLAN erhältlich. Computer und Laptop können über USB,
über zwei Ethernet- Schnittstellen und kabellos via WLAN angeschlossen werden.


AVM Fritz!Box fit für neue DSL-Standards ADSL 2 und ADSL 2+
ADSL 2 und ADSL 2+. Beide Verfahren sind jeweils abwärtskompatibel zum bisherigen ADSL
Standard. Alle FRITZ!Box-Produkte von AVM sind mittels Firmware-Update vorbereitet für die neuen Standards. ADSL 2 bietet als Neuerung zwei so genannte Power Modes zur Energiereduzierung. Der
Always-on-Charakter der ADSL-Leitung bleibt dabei erhalten. Gleichzeitig wurde die Störempfindlichkeit, beispielsweise durch Mittelwellensender, deutlich reduziert. Auch das so genannte Übersprechen (Crosstalk) wurde deutlich verringert. Beim Übersprechen stören sich die Signale mehrerer in einem Kabelbündel zusammengefasster ADSL-Leitungen gegenseitig (auch Far End Cross Talk, FEXT, genannt). Mit ADSL 2+ als Weiterentwicklung von ADSL 2 erhalten auch Anwender, die bisher zu weit entfernt von einer Vermittlungsstelle wohnen, einen DSL-Anschluss. Möglich ist dies durch ein neues Modulationsverfahren (1-Bit-Modulation) in Verbindung mit einer verbesserten Fehlerkorrektur (Trellis-Codierung). Gleichzeitig sind mit ADSL 2+ Übertragungsraten bis zu 24 Mbit/s möglich. Die höheren
Übertragungsraten werden durch ein neues Fehlerkorrekturverfahren und durch die Nutzung eines erweiterten Frequenzbereiches auf der Teilnehmeranschlussleitung von bis zu 2,2 Megahertz erreicht.
Die Einführung von ADSL 2+ soll in Deutschland noch 2005 erfolgen.


In Zukunft 200-fache Datendichte auf Festplatten?
Eine schweizerische Forschungsgruppe der technischen Hochschule in Lausanne (École Polytechnique Fédérale de Lausanne), gelang eine immens hohe Datendichte in der magnetischen Speicherung. Professor Harald Brune und sein Forschungsteam sollen im Labor eine etwa 200-fache Datendichte der heute üblichen Festplatten erzielt haben. Jedoch funktioniert diese immens hohe Speicherung zur Zeit nur bei minus 223 Grad. Bei höherer Temperatur kommt es zu einer Umkehrung der Magnetisierung und die gespeicherten Daten werden flüchtig. Derzeit arbeitet das Forschungsteam daran das Temperaturproblem zu lösen.
Realitätsnaher sind jedoch die neuen Festplatten von
Hitachi. Noch in diesem Jahr sollen Festplatten mit Perpendicular Recording auf den Markt kommen. Anders als beim heute verwendeten Longitudinal Recording werden mit dem Perpendicular Recording die Festplatten-Informationen nicht parallel, sondern senkrecht in der Magnetscheibe ausgerichtet, dadurch benötigen sie weniger Platz und die Datendichte steigt. Außerdem hat das Unternehmen im Labor bereits eine Datendichte von 230 GBit pro Quadratzoll, das entspricht etwa die doppelte Datendichte heutiger 3,5"-Laufwerke, erzielt. Das Unternehmen hofft diese Festplatte schon 2007 herstellen zu können.
abra


TV - Revolution

 - Hochauflösendes Fernsehen mit kristallklaren Bildern geht an den Start
„Stuttgart gegen Bremen: Das schärfste Spiel der Saison": Mit diesen Worten macht Deutschlands größter Sport-TV-Produzent Plazamedia derzeit neugierig auf ein besonderes Event: Am 28. März werde erstmals vor „hochkarätigen Gästen" in München live ein Spiel der Fußball-Bundesliga in High Definition Television (HDTV) übertragen - in gestochen scharfen Bildern und einer vier Mal so hohen Auflösung wie bisher.
Vertreter der Deutschen Fußball Liga und der Vereine sowie Promis aus Wirtschaft und Medien sollen sich persönlich von den Vorzü
gen einer neuen Fernseh-Norm überzeugen. Wer nicht zu den „hochkarätigen Gästen" gehört, muss nicht traurig sein. Die neue TV-Norm kann er schon in Hannover bei etlichen Ausstellern der CeBIT bewundern, demnächst
sollen die TV-Händler Kunden von der Technik überzeugen, und öffentliche Übertragungen von sportlichen Top-Events -gegen Eintritt - sollen Lust auf das hochauflösende Fernsehen machen. Die olympischen Spiele, aber auch die
Fußball-WM in 2006, werden auch hochauflösend gesendet.
Was hierzulande noch neugieriges Nachfragen provoziert, ist in Japan und den USA bereits eingeführt. In den USA gab es letztes Jahr bereits vier Millionen HDTV-Empfänger und jede Menge Sender.In Japan sehen bereits 6 Millionen
Haushalte fern in HDTV, schon jetzt übertragen alle japanischen Sender in diesem Format.

- Digitales Alleskönner
   Microsofts Media-Center ist Videorecorder, DVD-, CD-Player und Internet Rechner in Einem
Am Microsoft-Stand in Hannover kann man es sich bequem machen: Hineingefläzt ins Sofa, bekommt der Messebesucher das neue Media-Center des Software-Giganten vorgeführt. Und die Sache hat auch wirklich Charme: Der Wohnzimmer-Computer unterm TV-Gerät kann komfortabel Fernsehen auf Festplatte aufnehmen, wobei ein elektronischer Programmführer das leidige Programmieren der Sendungen ziemlich vereinfacht. Außerdem lassen sich DVDs aufnehmen, CDs abspielen und Foto-Diashows starten. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass das für schon beispielsweise 749 Büro (Packard-Beil) zu haben ist. Aber auch von Fujitsu-Sie-mens, Medion, Toshiba und Wortmann werden entsprechende Rechner angeboten. Erstaunlicherweise verkauft Microsoft die reine Software derzeit nicht. Sie werde nur in Verbindung mit entsprechenden Gerä
ten ausgeliefert, weil es darauf ankomme, dass alle Komponenten einwandfrei miteinander zusammen arbeiten, wird erklärt.
Außerdem will das Unternehmen demnächst das Windows XP Service Pack 2 veröffentlichen. Für Pocket PCs und Smartphones hat man ein neues Bildbearbei-tungsprogramn im Gepäck,

 

 

Weitere Infos unter: http://www.cebit.de

Weitere interessante Seiten: http://www.pc-magazin.de

und                                            http://www.pc-go.de


- Notebooks im Test: Preis und Power sind nicht alles
Auf dem Sofa, im Zug oder bei Freunden Computer spielen? Mit modernen Notebooks kein Problem.
Denn dank neuer Grafik- Chips und hoher Leistung, guter Ausstattung und langer Akku-Laufzeit sind viele
der mobilen Rechenkünstler nun auch für PC-Spiele-Fans eine echte Alternative zu schweren Desktop-PCs.
Zu diesem Ergebnis kommt die PC-Spielezeitschrift "GameStar", die in ihrer aktuellen Ausgabe 6/2004 zehn
Notebooks der neuesten Generation einem ausführlichen Praxis-Test unterzogen hat.
Im Vergleich erweist sich das Inspirion 9100 Deluxe von Hersteller Dell als Klassen-Primus.
Ausgestattet mit einem Pentium HT/3,2 Gigahertz-Prozessor und einer Mobility Radeon 9700 Grafikkarte
mit DirectX-9-Unterstützung, bekommt der PC-Spiele-Fan für rund 2.200 Euro ein Notebook mit maximaler Spieleleistung. Dafür muss er aber eine kurze Akku-Laufzeit von weniger als eine Stunde,
einen lauten Lüfter sowie ein Gewicht von 4,1 Kilogramm in Kauf nehmen. Wer dagegen ein ausgewogeneres
Spiele-Notebook sucht, sollte nach Meinung von "GameStar" zum Acer Aspire 1501 LCI greifen.
Zwar hat auch das Acer mit einem lauten Lüfter und einer kurzen Akku-Laufzeit zu kämpfen, doch mit
ca. 1.400 Euro geht das Gerät als Preis-Leistungs-Sieger aus dem Test hervor.


 

-BTX-Boards: Das PC-Innenleben wird umgekrempelt
Die PC-Industrie mit Intel als treibender Kraft plant einen tiefgreifenden Umbau der Hardware-Architektur.
Die Grundstruktur des PC soll damit besser für zukünftige, kompaktere und noch deutlich schnellere Rechner
ausgelegt werden, schreibt das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe. Die Hardware-Hersteller
wollen die PC-Architektur auf neue,einheitliche und langjährig tragfähige Gleise setzen. PCI-Bus und AGP
werden zum Nadelöhr, der schnellere PCI Express soll sie ablösen - vor allem die Grafikkartenhersteller
schwenken bereits um. "Dabei geht es aber nicht nur um die Steigerung der Datentransfer-Geschwindigkeit,
sondern auch um neue Funktionen und bessere Kompatibilität", erläutert c't-Redakteur Christof Windeck.
Eine Folge soll sein, dass sich unterschiedliche Steckkarten nach dem neuen Standard nicht mehr ins Gehege
kommen und dabei womöglich den ganzen PC in Mitleidenschaft ziehen. Neue Bauformen bei Gehäuse,
Mainboard und Netzteil erleichtern den Bau kompakter Geräte mit besserer Kühlung für leistungsstarke
Prozessoren. Verbesserte Speicherchips laufen schneller und sparen Strom, was die Akkulaufzeit
mobiler Geräte wie Notebooks verlängert. Der drastische Wandel der Bauformen wird allerdings auch
Aufrüstungen verhindern und in der Regel den Kauf komplett neuer PCs erfordern. Schon bald dürfte
die neue Technik zum Standard gehören. "Doch die Erfahrung lehrt, dass die ersten Abkömmlinge einer
neuen Hardware-Generation zum einen mit diversen Kinderkrankheiten kämpfen, zum anderen ihre Vorzüge
nicht sofort zur Geltung bringen", so c't-Experte Christof Windeck. Die neue PC-Architektur wird daher
nicht vom Start weg automatisch mehr Zukunftssicherheit bringen, und auch spürbar mehr Systemleistung
wird es erst geben, wenn die Grenzen heutiger Rechner - die gerade erst erreicht sind - nachhaltig überschritten
werden.

Permanente Netzstromversorgung schadet Notebook-Akkus
Anwender, die ihr Notebook überwiegend an der Steckdose betreiben,sollten unbedingt den Akku aus
dem Gehäuse entfernen. Dies empfiehlt die PC-WELT in ihrer aktuellen Ausgabe. Der Grund: Ständiger
Netzbetrieb setzt die Energiespeicher den beiden schlimmsten Alterungsfaktoren aus: Verkürzte Ladezyklen
und Hitze.
Zur Erklärung: Beim Betrieb an der Steckdose versucht das Notebook, den durch Kriechströme und
Selbstentladung schwindenden Ladezustand des Akkus ständig auf einhundert Prozent zu halten.
Doch diese kurzen, permanent stattfindenden Ladezyklen gehen zu Lasten der Haltbarkeit des Energiespeichers.
Denn moderne Notebooks-Akkus, so die PC-WELT, machen im Laufe ihres Daseins nicht mehr als 500 bis 1.000 Ladezyklen mit. Des Weiteren sind im Netzbetrieb meist die Energiesparoptionen des Notebooks deaktiviert.
Das bedeutet, dass die beiden schlimmsten Stromfresser - der Prozessor und der Grafikchip - überwiegend
mit voller Leistung laufen. Der Rechner wird so nicht selten auf bis zu 60 Grad Celsius erwärmt.
Mit dem Ergebnis: Die bei Notebooks überwiegend verwendeten Lithium-Ionen-Akkus verlieren
unwiederbringlich ihre Leitfähigkeit.
Tipp: Wer seine Notebook-Akkus fit halten möchte, sollte sie vor dem Ausbau etwa zu zwei Dritteln aufladen
und an einem kühlen und trockenen Ort aufbewahren. Aber auch dann sollte der Ladezustand regelmäßig
kontrolliert werden. Denn ausgebaute Akkus verlieren auf lange Sicht ebenfalls Strom, was bei einer vollständigen Entladung zu irreparablen Schäden führt.

Erste Surf-Erfahrungen im UMTS-Netz
Erste praktische Erfahrungen mit UMTS zeigen, dass sich für mobile Surfer das Warten auf den neuen Mobilfunk
gelohnt hat: Mit den von den Netzbetreibern angebotenen PC-Steckkarten ist der mobile Internetzugang
im UMTS-Netz weit schneller als etwa mit ISDN. Mit einer Übertragungsrate von über 40 Kilobyte pro Sekunde
kann UMTS Daten in der Praxis fünfmal schneller als ISDN und achtmal rasanter als der bisherige mobile
Surf-Dienst im herkömmlichen GSM-Funknetz übertragen. In Gebieten ohne UMTS-Versorgung wechseln die Funkkarten automatisch ins normale aber langsamere Handy-Netz. Vodafone ist bereits mit einer PC-Steckkarte
auf dem Markt, E-Plus, O2 und T-Mobile wollen jetzt folgen. Die Angebote richten sich bislang nur an Notebook-
Surfer. Mit speziellem Datenvertrag, den es mit Zeit- oder Volumenabrechnung gibt, kostet die Vodafone-Karte
rund 360 Euro. Abhängig von der gewählten Tarifoption zahlt der Kunde für 10 Minuten Surfen oder pro
übertragenem Megabyte zwischen 1 und 2,20 Euro. Mit UMTS- Handys kann man nicht nur schnell ins Internet, sondern auch WAPpen, SMS- und Bildnachrichten verschicken und telefonieren - und das wahlweise im UMTS-
oder im normalen GSM-Netz. Das Nokia 7600 mit dem Rauten-Design kostet ohne Vertrag gut 600 Euro,
wiegt kaum mehr als ein übliches Handy und kommt lange mit einer Akkuladung aus. Beim Surfen via Notebook enttäuschte es noch ein wenig. Das rund 1000 Euro teure Siemens U15 überzeugte die c't-Redaktion dagegen beim mobilen Internetzugang, passt aber mit seinen Ausmaßen und einem Gewicht von 170 Gramm kaum in eine Westentasche. Mit Funktionen wie Video- Telefonie und -Streaming ist es für kommende UMTS-Dienste gut gerüstet.


c't testet erste zweilagige DVD-Technik
Zweilagige DVD-Rohlinge bieten fast doppelt so viel Speicherkapazität wie herkömmliche. Damit passt erstmals ein kompletter Videofilm ohne Qualitätsverlust auf eine beschreibbare DVD. Während die neuen Double-Layer-Brenner
im c't-Test überzeugen konnten, muss man manchem Abspielgerät noch etwas auf die Sprünge helfen, so das Computermagazin.
Zweilagige DVD-Rohlinge mit 8,5 Gigabyte Speicherplatz eignen sich nicht nur für verlustfreie Kopien von Videos, sondern auch für Backups und zum Speichern großer Datenmengen.
Im c't-Test hat der erste Brenner von Philips mit verschiedenen Rohlingen überraschend gut abgeschnitten.
"Ein Nachteil ist allerdings die wesentlich längere Brennzeit gegenüber den einlagigen Medien, die man
dreimal so schnell beschreiben kann", erläutert c't-Redakteur Hartmut Gieselmann.
Die zweilagigen DVD-Rohlinge kommen mit einer neuen Kennung auf den Markt, über die viele Abspielgeräte
stolpern. Die Geräte lassen sich jedoch überlisten: Wer beim Brennen als Format "DVD-ROM" statt "DVD+R DL" eingibt, kann seinen Player häufig zum Abspielen der Scheibe bringen. Bei PC-Laufwerken soll aktualisierte
Software der Hersteller nachhelfen, so genannte Firmware. Erste Double-Layer-Brenner kommen Ende Mai auf den Markt, die Rohlinge sollen im Juni folgen. Neben Philips wollen auch Hersteller wie LiteOn, BenQ und
Sony Brenner für zweilagige DVDs anbieten.


 

 PC-WELT: Schwere Sicherheitslücke in Windows XP Service Pack 2
Statt Computerviren, Würmer und andere Eindringlinge abzuwehren, lädt das angeblich sichere
Windows XP Service Pack 2 (SP2) Hacker und Surfer zum Spaziergang auf den heimischen PC ein.
Das berichtet die PC-WELT.
Ausführliche Test der Computer-Experten ergaben, dass auf einem PC mit Windows XP und installiertem
Service Pack 2 trotz aktivierter Firewall private Dokumente sowie alle Datei- und Druckerfreigaben weltweit
eingesehen werden können. Viele Anwender merken davon nichts. Das Sicherheitsproblem tritt auf,
wenn der PC für ein internes Netzwerk Freigaben zur Verfügung stellt sowie per Einwahl mit dem
Internet verbunden ist. Außerdem muss die so genannte Internetverbindungsfreigabe deaktiviert
sein - eine Konfiguration, so die PC-WELT, die bei Rechnern mit Windows XP keinesfalls selten auftritt.
Doch fälschlicherweise wird dadurch angezeigt, dass Freigaben und andere Dienste nur für das interne
Netzwerk, nicht aber im Internet zur Verfügung stehen. Anwender, die sich hierauf verlassen und auf
eine zusätzliche Absicherung durch Passwörter verzichten, laden Hacker und Surfer unfreiwillig dazu ein,
die Daten des PCs zu kopieren, ändern oder zu löschen.
Bis Microsoft eine Lösung für diesen Programmfehler zur Verfügung stellt, müssen Benutzer von
Windows XP SP2 wohl selbst die Sicherheitslücke schließen.
Hierzu rät die PC-WELT, in der Systemsteuerung von Windows XP die Einstellung
"Windows-Firewall" auszuwählen und dort unter "Ausnahmen" die Voreinstellung "Subnetz"
auf "Benutzerdefinierte Liste" umzustellen. Anschließend werden hier die IP-Adressen aller zum Zugriff
berechtigter Rechner per Hand eingetragen. Nach diesen Maßnahmen ist das Sicherheitsproblem behoben.


- Samsung startet mit 1000:1-TFTs in eine brillante Zukunft
Samsung ist derzeit weltweit der einzige Hersteller, der Panels mit einem Kontrast von 1000:1 fertigen kann.
Damit ist es möglich, Filme auf LCD-Displays in Kinoqualität zu genießen. Insgesamt sieben neue,
kontrastreiche SyncMaster-Modelle werden in den nächsten Wochen in Deutschland vorgestellt. Mit 1000:1
bieten die neuen Panels von Samsung um ein Viertel mehr Kontrast als die bislang kontrastreichsten Monitore
auf dem Markt.
Besonders bei dunklen Bildern und Filmen kommt dem Betrachter der hohe Kontrast zugute -
die neuen TFTs zeigen Filme in echter Kinoqualität.
Das heißt, sie bieten jetzt noch schärfere Bilder und brillante, satte Farben. Jede noch so feine Kontur wird klar
und deutlich dargestellt, Schrift und Grafiken sind besser erkennbar. Ermüdungserscheinungen und Augen-
schmerzen beim Arbeiten gehören nun endgültig der Vergangenheit an.
 

 

Anti-Spyware-Software: Im Dutzend sicherer
Spyware, auch als Adware bezeichnet, wird mittlerweile von vielen Computerspezialisten schon als gefährlicher als Viren eingestuft. In den USA sind 80 Prozent der Privat- PCs von Spyware verseucht. Die Zahlen dürften in Deutschland ähnlich aussehen.
 

Zum Schutz sollte neben Firewall (am besten Hardware-Firewall per Router und Software-Firewall wie "ZoneAlarm") und Antivirenprogramm auch eine Anti-Spyware auf jedem Rechner installiert sein. Doch eine neue Untersuchung des bekannten amerikanischen Computerbuchautors Brian Livingstone belegt ein erschreckendes Versagen dieser Programme.

Denn nahezu alle derzeit auf dem Markt befindlichen Programme dieser Art erkennen höchstens knapp die Hälfte der Malware. Brian Livingstone empfiehlt daher, mehrere Anti-Spyware-Programme einzusetzen. Das beste derartige Programm ist dem Test nach "Giant AntiSpyware". Die Firma GIANT Software wurde jedoch im Dezember letzten Jahres von Microsoft übernommen und das Produkt wird daher jetzt auch als "Microsoft AntiSpyware" angeboten.

Doch welche Anti-Spyware-Produkte sollen Sie kombinieren? Bislang wurde immer die Kombination "Ad-Aware" und "Spybot Search& Destroy" empfohlen. Doch diese beiden Programme zusammen beseitigten laut Test nur 54 Prozent der Spyware. Das beste Ergebnis mit 70 Prozent erzielte "Microsoft AntiSpyware" in Kombination mit "Webroot Spy Sweeper".

Auch "AntiSpyware" in Kombination mit "Ad-Aware" ist mit 69 Prozent Trefferquote empfehlenswert. Da dieses Produkt ebenso wie "AntiSpyware" kostenlos erhältlich ist, ist es für Privatanwender die beste Wahl. Unter www.lavasoft.com können Sie über die deutsche Fahne unter Choose Language zudem eine deutsche Oberfläche wählen.

Doch auch diese beiden Programme reichen zum Schutz allein nicht aus. Denn bei dem Anti-Spyware-Test wurde die Spyware CWS (Cool-WebSearch) nicht berücksichtigt. Dabei handelt es sich bei CWS um einen besonders schlimmen Schädling, der sich alle paar Tage ändert und daher sehr schwer zu erkennen ist. Gegen CWS hilft derzeit am besten das kostenlose "CWShredder", das Sie also zusätzlich als drittes Anti- Spyware-Programm zum Schutz Ihres Rechners einsetzen sollten. Mehr Informationen und den Download finden Sie auf der Webseite http://www.intermute.com/spysubtract/cwshredder_download.html.

(Abdruck des Artikels mit freundlicher Genehmigung des Fachverlags für Computerwissen, Bonn, "PC-Anwender-Handbuch")

 

Blu-ray XL: Erste Brenner für PC starten
Buffalo und Pioneer mit bis zu 128 Gigabyte pro Datenträger
 

 


BDXL-Brenner: Für Datenscheiben mit Rekordkapazität (Foto: Buffalo)
Nagoya/Tokio (pte/26.10.2010/06:05) - Mit Buffalo http://buffalo-technology.com und Pioneer http://pioneer.jp/index-e.html haben gleich zwei japanische Elektronikkonzerne die ersten internen PC-Brenner angekündigt, die Blu-ray-XL-Disks (BDXL) beschreiben. Damit hält Blu-ray XL in Computern Einzug. Die Modelle beider Hersteller unterstützen auch die kapazitätsstärksten BDXL-Rohlinge mit vier Layern. Solche Scheiben fassen 128 Gigabyte (GB) an Daten.
                                                                          

 

Während Pioneer Mitte November mit dem "BDR-206MBK" in Japan an den Start gehen wird, hält sich Buffalo mit genauen Launchterminen noch bedeckt. Dafür hat man mit dem "BRXL-6U2" auch einen externen Brenner angekündigt, der somit definitiv das erste Gerät seiner Art ist. Alle drei Modelle unterstützen den Herstellern zufolge auch 3D-Inhalte.

Frischer Kapazitätswind

BDXL ist eine Erweiterung der Blu-ray-Spezifikationen, das erst im Juli erstmals in Produkten umgesetzt wurde (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/100716013/). Mit den Brennern von Pioneer und Buffalo können erstmals Computernutzer von der höheren Kapazität der Formaterweiterung profitieren. Wie viele Daten eine Scheibe dabei fassen kann, zeigt ein Vergleich zu Notebooks. Das Elf-Zoll-Modell von Apples neuem MacBook Air bietet maximal 128 GB an Daten - ein einmal beschreibbarer BDXL-Rohling reicht also für ein komplettes Backup.

Sowohl Buffalos Modelle als auch der Pioneer-Brenner unterstützen zudem wiederbeschreibbare BDXL-Scheiben. Diese nutzen allerdings nur drei Layer und sind auf eine Kapazität von 100 GB begrenzt. Zudem sind alle Geräte zu DVD und CD abwärtskompatibel, was ein Aufrüsten attraktiver macht. Bufallo stellt mit dem "BRXL-6U2" zudem einen externen Brenner in Aussicht, der einfach per USB an den Computer angeschlossen wird. Ehe BDXL-Brenner auch Europa erreichen, dürfte es noch dauern. Buffalo bezeichnet auf Nachfrage von pressetext das dritte Quartal 2011 als realistisch. (Ende) 


Aussender: pressetext.redaktion
Redakteur: Thomas Pichler
email: pichler@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-303

 



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