34. Spieltag
14.05.2016
BVB Dortmund  :  1. FC Köln  =  2  :  2

1. FC Köln und der BVB trennen sich unentschieden
von Joachim Schmidt

1. FC Köln BVB 
Bundesliga: Borussia Dortmund - 1. FC Köln. Kölns Milos Jojic (l) jubelt mit Filip Mladenovic (m) und Anthony Modeste über seinen Treffer zum 2:1.   Foto: dpa


Dortmund -
Den möglichen Sieg im Dortmunder Fußballtempel verpasst, den angestrebten erstmaligen einstelligen Saisonabschluss (Neunter) seit 24 Jahren aber erreicht hat der 1. FC Köln am Ende eines kurzweiligen Spiels
vor der Rekordkulisse von 81.359 Zuschauern. Bis eine Viertelstunde vor dem Abpfiff hatten die Gäste sogar mit 2:1 geführt und aufgrund ihrer Konterchancen Möglichkeiten für einen höheren Vorsprung besessen.
Das Remis ging aufgrund der hohen Spielanteile der Gastgeber aber in Ordnung. 
Wie erwartet hatte Peter Stöger einigen Spielern aus der zweiten Reihe einen Einsatz von Beginn an ermöglicht. So stand der loyale Thomas Kessler erstmals in dieser Saison im Tor und waren Pawel Olkowski, Milos
Jojic und Filip Mladenovic in der Startelf. Sie und ihre Kollegen standen vom Anpfiff weg unter dem Angriffsdruck der Gastgeber, die im ersten Spieldurchgang 77 Prozent der Spielanteile besaßen – und
dennoch nach 45 Minuten im Rückstand lagen.
Dabei hatte für sie alles nach Plan begonnen. In der elften Minute nutzte Gonzalo Castro seinen Freiraum. Außerhalb des linken Strafraumecks wurde der Ex-Leverkusener von den Kölnern nicht angegriffen, weshalb
er aus dem Stand abzog. Rechts oben von Thomas Kessler schlug der Ball im linken Toreck ein.
Möglichkeiten auf beiden Seiten
Zu Entlastungsangriffen kamen die Kölner aber immer wieder über Konter. So in der 16. Minute, als sich Marcel Risse am rechten Flügel durchsetzte und nach innen flankte. Doch Leonardo Bittencourt schob den Ball
am linken Pfosten außen vorbei.
Besser wurde der nächste Gegenangriff abgeschlossen. Nach einer Balleroberung von Milos Jojic gegen Sven Bender lief Marcel Risse wieder den Borussen davon. Diesmal landete seine Hereingabe bei Anthony
Modeste, der den Ball humorlos an Bürki vorbei einnetzte (27.).
In der Schlussphase der ersten Halbzeit ging es hin und her, boten sich Möglichkeiten auf beiden Seiten. Marco Reus (35.) zielte knapp drüber, während sein Kollege Sokratis in derselben Minute nach erneuter
Risse-Flanke vor Modeste klärte. Gonzalo Castro versuchte es nochmals (37.) aus über 25 Metern, doch Thomas Kessler faustete übers Tor. Wenig später köpfte ihm Pierre-Emerick Aubameyang in die Hände (41.)
und scheiterte ein anderes Mal am Torwart und Dominique Heintz (42.).
Gatsgeber drängte auf den Ausgleich
Umso verwunderter waren die Zuschauer, als es kurz danach im Borussen-Tor erneut einschlug. Zur Abwechslung lief der Konter einmal über die linke Kölner Angriffsseite. Dort spielte Leonardo Bittencourt den
durchgestarteten Milos Jojic an, und der lupfte den Ball über den nach vorne eilenden Roman Bürki ins leere Tor. Einen Jubel verkniff sich der Ex-Dortmunder vor der Südkurve des BVB, wurde von seinen Kollegen
aber überschwänglich gefeiert. 
Nach der Pause drängten die Gastgeber zunehmend auf den Ausgleich. Doch vor ihrer gelben Wand fanden sie kein Durchkommen durch die weiße Wand der in ihrer Heimspielkluft angetretenen Kölnern.
Die blieben ihrer Taktik der Nadelstich treu und konterten weiter. Doch sowohl Anthony Modeste beim Alleingangversuch (61.) als auch Leonardo Bittencourt (62.) beim Torschuss wurden von Michael Weiner in
dessen letztem Bundesligaspiel zurückgepfiffen. 
Außerdem war Roman Bürki zur Stelle, als er gegen die frei vor ihm auftauchenden Pawel Olkowski (66.) und Anthony Modeste (71.) jeweils zu Eckbällen klärte.  
Statt des möglichen 3:1 gab es schließlich den Ausgleich (75.). Nach einem Foul an Pierre-Emerick Aubameyang zentral vor der Strafraumgrenze schlenzte Marco Reus den Ball um die Mauer ins Torwarteck.
Thomas Kessler streckte sich zu spät.

Spielaufstellung:
Dortmund:
Bürki; Bender (46. Ginter), Sokratis, Hummels; Weigl (83. Durm), Castrol; Kagawa (58. Leitner), Reus, Schmelzer; Aubameyang, Ramos. –
Köln: Kessler; Maroh, Mavraj, Heintz; Olkowski (86. Osako), Lehmann, Jojic (66. Gerhardt), Mladenovic; Risse, Bittencourt (81. Zoller); Modeste. –
SR: Weiner (Hasede). –
Tore: 1:0 Castro (11.), 1:1 Modeste (27.), 1:2 Jojic (43.), 2:2 Reus (75.). –
Zuschauer: 81.359 (ausverkauft). –
Gelbe Karte: Sokratis.


EINZELKRITIK
Thomas Kessler 5
Pawel Olkowski 4
Dominic Maroh 3
Mergim Mavraj 3+
Dominique Heintz 3
Filip Mladenovic 4
Matthias Lehmann 3+
Milos Jojic 2
Marcel Risse 2
Leonardo Bittencourt 3+
Anthony Modeste 2-
Yannick Gerhardt 3

(Quelle: Kölner Rundschau vom 17.05.2017)

Ergebnisse:

Tag Datum Begegnung Ergebnis  
Samstag 14.05.2016, 15:30 Uhr Werder Bremen : Eintracht Frankfurt 1:0 (0:0) Statistik | Historie
SV Darmstadt 98 : Borussia Mönchengladbach 0:2 (0:1) Statistik | Historie
Bayern München : Hannover 96 3:1 (2:0) Statistik | Historie
1. FSV Mainz 05 : Hertha BSC 0:0 (0:0) Statistik | Historie
Bayer 04 Leverkusen : FC Ingolstadt 04 3:2 (2:1) Statistik | Historie
Borussia Dortmund : 1. FC Köln 2:2 (1:2) Statistik | Historie
VfL Wolfsburg : VfB Stuttgart 3:1 (2:0) Statistik | Historie
FC Augsburg : Hamburger SV 1:3 (1:1) Statistik | Historie
1899 Hoffenheim : FC Schalke 04 1:4 (1:2) Statistik | Historie


Spielstand : 14.05.16

R V   Verein Sp S U N Tore TD P Quali
1 (1) Logo Bayern München Bayern München (M) 34 28 4 2 80:17 +63 88 CL
2 (2) Logo Borussia Dortmund Borussia Dortmund 34 24 6 4 82:34 +48 78 CL
3 (3) Logo Bayer 04 Leverkusen Bayer 04 Leverkusen 34 18 6 10 56:40 +16 60 CL
4 (4) Logo Borussia Mönchengladbach Borussia Mönchengladbach 34 17 4 13 67:50 +17 55 CLQ
5 (7) Logo FC Schalke 04 FC Schalke 04 34 15 7 12 51:49 +2 52 EL
6 (5) Logo 1. FSV Mainz 05 1. FSV Mainz 05 34 14 8 12 46:42 +4 50 EL
7 (6) Logo Hertha BSC Hertha BSC 34 14 8 12 42:42 +0 50 ELQ
8 (8) Logo VfL Wolfsburg VfL Wolfsburg (P) 34 12 9 13 47:49 -2 45  
9 (9) Logo 1. FC Köln 1. FC Köln 34 10 13 11 38:42 -4 43  
10 (12) Logo Hamburger SV Hamburger SV 34 11 8 15 40:46 -6 41  
11 (10) Logo FC Ingolstadt 04 FC Ingolstadt 04 (N) 34 10 10 14 33:42 -9 40  
12 (11) Logo FC Augsburg FC Augsburg 34 9 11 14 42:52 -10 38  
13 (16) Logo Werder Bremen Werder Bremen 34 10 8 16 50:65 -15 38  
14 (13) Logo SV Darmstadt 98 SV Darmstadt 98 (N) 34 9 11 14 38:53 -15 38  
15 (14) Logo 1899 Hoffenheim 1899 Hoffenheim 34 9 10 15 39:54 -15 37  
16 (15) Logo Eintracht Frankfurt Eintracht Frankfurt 34 9 9 16 34:52 -18 36 Ab-Rel
17 (17) Logo VfB Stuttgart VfB Stuttgart 34 9 6 19 50:75 -25 33 Ab
18 (18) Logo Hannover 96 Hannover 96 34 7 4 23 31:62 -31 25 Ab

 

Alle Spiele Köln        
Spieltag  2015/16        
34 14.05.2016   Borussia Dortmund  :  1. FC Köln Endstand: 2:2 (Halbzeitstand: 1:2)
33 07.05.2016   1. FC Köln  :  Werder Bremen Endstand: 0:0 (Halbzeitstand: 0:0)
32 29.04.2016   FC Augsburg  :  1. FC Köln Endstand: 0:0 (Halbzeitstand: 0:0)
31 23.04.2016   1. FC Köln  :  SV Darmstadt 98 Endstand: 4:1 (Halbzeitstand: 2:1)
30 17.04.2016   1. FC Mainz 05  :  1. FC Köln Endstand: 2:3 (Halbzeitstand: 2:0)
29 10.04.2016   1. FC Köln  :  Bayer 04 Leverkusen Endstand: 0:2 (Halbzeitstand: 0:2)
28 03.04.2016   1899 Hoffenheim : 1. FC Köln   Endstand: 1:1 (Halbzeitstand: 0:0)
27 19.03.2016   1. FC Köln : Bayern München Endstand: 0:1  (Halbzeitstand: 0:1)
26 12.03.2016   Hannover 96 : 1. FC Köln Endstand: 0:2 (Halbzeitstand: 0:1)
25 05.03.2016   1.FC Köln  :  FC Schalke 04 Endstand: 1:3 (Halbzeitstand: 1:2)
24 01.03.2016   FC Ingolstadt 04  :  1. FC Köln Endstand: 1:1 (Halbzeitstand: 1:0)
23 26.02.2016   1. FC Köln : Hertha BSC Endstand: 0:1  (Halbzeitstand: 0:1)
22 20.02.2016   Borussia Mönchengladbach  :  1. FC Köln Endstand: 1:0 (Halbzeitstand: 1:0)
21 13.02.2016   1. FC Köln  :  Eintracht Frankfurt Endstand: 3:1 (Halbzeitstand: 1:1)
20 07.02.2016   Hamburger SV  :  1. FC Köln Endstand: 1:1 (Halbzeitstand: 0:1)
19 31.01.2016   VfL Wolfsburg gegen: 1. FC Köln Endstand: 1:1 (Halbzeitstand: 0:0)
18 23.01.2016   1. FC Köln : VfB Stuttgart Endstand: 1:3 (Halbzeitstand: 1:1)
17 19.12.2015   1. FC Köln  :  Borussia Dortmund Endstand: 2:1 (Halbzeitstand: 0:1)
16 12.12.2015   Werder Bremen : 1.FC Köln Endstand: 1:1 (Halbzeitstand: 1:0)
15 05.12.2015   1. FC Köln  :  FC Augsburg Endstand: 0:1  (Halbzeitstand: 0:0)
14 27.11.2015   SV Darmstadt 98 : 1. FC Köln Endstand: 0:0 (Halbzeitstand: 0:0)
13 21.11.2015   1. FC Köln  :  1. FSV Mainz 05 Endstand: 0:0 (Halbzeitstand: 0:0)
12 07.11.2015   Bayer 04 Leverkusen  :  1. FC Köln Endstand: 1:2 (Halbzeitstand: 0:1)
11 31.10.2015   1.FC Köln  :  1899 Hoffenheim Endstand: 0:0 (Halbzeitstand: 0:0)
10 24.10.2015   FC Bayern  :  1.FC Köln Endstand: 4:0 (Halbzeitstand: 2:0)
9 18.10.2015   1. FC Köln : Hanover 96 Endstand: 0:1  (Halbzeitstand: 0:1)
8 04.10.2015   FC Schalke 04  :  1. FC Köln Endstand: 0:3 (Halbzeitstand: 0:1)
7 25.09.2015   1. FC Köln : FC Ingolstadt 04 Endstand: 1:1 (Halbzeitstand: 1:1)
6 22.09.2015   Hertha BSC : 1. FC Köln Endstand: 2:0 (Halbzeitstand: 1:0)
5 19.09.2015   1. FC Köln : Borussia Mönchengladbach Endstand: 1:0 (Halbzeitstand: 0:0)
4 12.09.2015   Eintracht Frankfurt  : 1. FC Köln Endstand: 6:2 (Halbzeitstand: 4:1)
3 29.08.2015   1. FC Köln : HSV Hamburg Endstand: 2:1 (Halbzeitstand: 0:0)
2 22.08.2015   1. FC Köln  : VfL Wolfsburg   Endstand: 1:1 (Halbzeitstand: 1:0)
1 16.08.2015    VFB Stuttgart : 1.FC Köln  Endstand: 1:3 (Halbzeitstand: 0:0)


Abschlusszeugnis 
Nur wenige FC-Profis bleiben unter ihren Möglichkeiten - Klassenbester: Timo Horn
von Joachim Schmidt 

1. FC Köln Darmstadt 
Die FC-Spieler haben Grund zu jubeln.  Foto: dpa


Die Bundesligaspielzeit 2015/16 neigt sich dem Ende entgegen, am Samstag steht der finale Spieltag an. Der 1. FC Köln tritt dann beim daheim noch unbesiegten (14 Siege, zwei Remis) Vize-Meister Borussia Dortmund an.
Deshalb sei es erlaubt, noch vor dem Saisonabschluss die Leistungen der eingesetzten Spieler zu betrachten.
Lässt man den in der Winterpause in seine japanische Heimat zurückgekehrten Kazuki Nagasawa, der einmal für eine Halbzeit zum Einsatz kam, außer Acht, kamen nur 21 Spieler zum Einsatz. Zusammen mit dem
SV Darmstadt 98 weist der FC damit den niedrigsten Wert der Bundesliga auf. 
Innerhalb dieses Kölner Kaders befinden sich acht Stammkräfte, die aktuell 25 Jahre oder jünger sind. Sie stehen alle noch für die nächsten Jahre beim FC unter Vertrag und zeigten größtenteils ordentliche bis sehr gute
Leistungen. Dabei zeigten sie gute Entwicklungen in spielerischer und taktischer Hinsicht.  
Ihnen ist es mit zu verdanken, dass die Saisonziele - Klassenerhalt und mehr als 40 Punkte - vorzeitig erreicht wurden. Das soll, mit einer leichten punktuellen Steigerung, auch das Vorhaben für die nächste Spielzeit sein,
wie Sportchef Jörg Schmadtke bekräftigte.

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Timo Horn: Ein gewohnt sicherer Rückhalt war der Torhüter, der acht Mal ohne Gegentor blieb und hinter Nationaltorwart Manuel Neuer in der Bundesliga die zweitmeisten Schüsse hielt (75 Prozent).
Auf der Linie und bei Reflexen Weltklasse, in der Strafraumbeherrschung noch steigerungsfähig. Im Spielaufbau zeigte er Verbesserungen.
Note: 2+

Timo Horn (1)
Timo Horn Foto: picture alliance / dpa

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Jonas Hector:

Mit soliden Leistungen untermauerte der Linksverteidiger seine Stammposition in der Nationalelf. Wegen seiner Übersicht, Spielkontrolle und der Ruhe, die er ausstrahlt,
setzte ihn Peter Stöger in der Rückrunde auch als Sechser ein. Das könnte seine neue Rolle beim FC werden - wenn ihn nicht ein Top-Club aus dem Vertrag heraus kauft. 
2-

Jonas Hector
Jonas Hector   Foto: dpa

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Dominique Heintz:
Von null auf hundert startete der junge Pfälzer als Innen-, in der Rückrunde auch wiederholt als Linksverteidiger durch. Probleme bereiteten
dem 1,90-Meter-Mann zuweilen kleine, wendige Angreifer. Stark aber sind sein Kopfballspiel, sein kompromissloses Zweikampfverhalten und seine das Spiel öffnenden Pässe.
3+

Dominique Heintz

Dominique Heintz   Foto: dpa

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Lukas Klünter:
Ein äußerst unglückliches Bundesligadebüt gab der rechte Flügelspieler am 3. April in Sinsheim. Für die Schlussviertelstunde eingewechselt verlor er in der Schlussminute den Ball. Der Ausgleich der Hoffenheimer
war die Folge. Der 19-Jährige gehört zu den Talenten aus der Region, denen die Zukunft gehören soll.
ohne Bewertung

Lukas Klünter

Lukas Klünter   Foto:  Bucco

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Dominic Maroh: Nachdem er in den ersten neun Saisonspielen verletzt ausgefallen war, kehrte der Abwehrchef gewohnt souverän zurück.
Defizite im Kopfballspiel lassen sich wohl nicht mehr abstellen, die Grätschen sind legendär und zuweilen Rettung in letzter Not. Seine beiden Treffer in Leverkusen
sorgten für den Derby-Sieg  
2-

Dominic Maroh
Dominic Maroh   Foto:  dpa

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Mergim Mavraj:
Eine Operation wegen eines Knorpelschadens ließ zunächst nur einen Kurzeinsatz im letzten Hinrundenspiel zu. Im Frühjahr fand der Innenverteidiger
seinen Platz in der Dreierkette und zu alter Stärke zurück.
Stark im Kopfballspiel, vorsichtig im Spielaufbau. Bei der EM steht der Albaner im Blickpunkt. Sein Vertrag endet 2017.
3

Mergim Mavraj
Mergim Mavraj   Foto:  dpa

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Filip Mladenovic:
Im Winter wurde der Serbe als Champions-League-Spieler von Bate Borisov im Vorgriff auf die neue Saison verpflichtet, weil er für 1,5 Millionen Euro günstig war.
Seine Leistungen schwankten stark. Zweikampfschwäche in der Defensive standen Stärken im Angriff gegenüber. Seine Impulsivität kann Probleme bereiten.
4

Filip Mladenivoc
Filip Mladenovic   Foto: dpa

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Pawel Olkowski:
Seine zweite Saison beim FC bedeutete für ihn trotz zwölf Startelf-Nominierungen einen Rückschritt.
Denn obwohl er zunächst als Rechtsverteidiger gesetzt war, verlor er den Platz an Marcel Risse und später an Frederik Sörensen.
Der polnische Nationalspieler zeigte nicht mehr jene Zweikampfstärke und Dynamik der Vorsaison.
4-

Pawel Olkowski
Pawel Olkowski   Foto:  dpa

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Frederik Sörensen:
Wegen der zu Saisonbeginn verletzten Maroh und Mavraj begann der Neuzugang auf seiner Lieblingsposition als Innenverteidiger. A
uch wenn er sich zunächst an die Bundesliga gewöhnen musste, machte er seine Sache ordentlich.
Nach Marohs Rückkehr spielte der junge Däne öfter als Rechtsverteidiger und zeigte starke Leistungen.
3+

Frederik Sörensen
Frederik Sörensen   Foto: dpa

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Leonardo Bittencourt:
Hakenschlagend dribbelte er zunächst auf den Außenbahnen, vor allem über links. Noch effizienter wirkte der Neuzugang aus Hannover zentral hinter
Torjäger Modeste.  Mit drei Treffern blieb er zwar bei 50 Prozent der an seine Position gesetzten Erwartungen hängen, lässt aber für die nächste Saison hoffen.
3+

Leonardo Bittencourt

Leonardo Bittencourt   Foto:  dpa

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Yannick Gerhardt:
Stabiler als im ersten Bundesligajahr waren seine Auftritte im defensiven und offensiven Mittelfeld. Sein Potenzial deutete er
konstanter in der Rückrunde an, als er sich einen Stammplatz erkämpfte.
Der 22-Jährige spielt kraftvoll, temporeich und mit hohem Einsatz in den Zweikämpfen. Aber er kann sich noch weiter steigern.
3+

Yannick Gerhardt
Yannick Gerhardt    Foto: dpa

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Marcel Hartel:
Zu sechs Einwechselungen und 84 Spielminuten kam der Offensivspieler. Antrittsschnell und schussstark zeigte der 20-Jährige keine Scheu
bei seinen ersten Bundesligaeinsätzen. Nach einigen Irrungen und Wirrungen
seinerseits unterschrieb das Eigengewächs seinen ersten Profivertrag. Von ihm ist einiges zu erwarten.
ohne Bewertung

Marcel Hartel (2)
Marcel Hartel    Foto: Bopp

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Milos Jojic:
Diese erste FC-Saison war ein verlorenes Jahr für ihn. In der Hoffnung, die möglicherweise entscheidende Kreativkraft zu sein, war er geholt worden.
Zu selten deutete er an, welches Potenzial er besitzt. Auch der starke Auftritt in
Mainz, der den Umschwung zum Sieg brachte, stärkte sein Selbstvertrauen nicht. Es kann nur besser werden.
5
Milos Jojic
Milos Jojic    Foto:   dpa

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Matthias Lehmann:
Starke Ausschläge nach oben und unten zeigte die Leistungskurve des Kapitäns. Vor allem in der Hinrunde hatte der bald 33-jährige Senior Probleme, Zugriff aufs Spiel zu bekommen.
In der Rückrunde steigerte er sich im Defensivspiel und wurde offensiv produktiver. Die Konkurrenz auf der Sechserposition wird aber zunehmen.
3

Matthias Lehmann (1)
Matthias Lehmann   Foto: dpa

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Marcel Risse:
Den klassischen Rechtsaußen fungierte Peter Stöger zum offensiven Rechtsverteidiger um. Dabei zeigte der gebürtige Kölner meist solide Leistungen.
Seine wahre Stärke entfaltete er jedoch als Angreifer. Dann sind die Wege für ihn kürzer, besitzt er mehr Dynamik.
Auf diese Weise erzielte er auch seine drei Treffer.
2-

Marcel Risse
Marcel Risse   Foto: dpa

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Dusan Svento:
Lediglich zu sieben Einsätzen kam der auf der rechten Außenbahn eingesetzte Slowake. Einen persönlichen Erfolg feierte der stille und
unauffällige Flügelspieler, als ihm der späte Ausgleich zum 1:1-Endstand in Bremen gelang.
Sein auslaufender Vertrag wurde bislang nicht verlängert, die Zeiten stehen auf Abschied.
4

Dusan Svento
Dusan Svento    Foto:  dpa

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Kevin Vogt:
Obwohl der Sechser rund die Hälfte der Saisonspiele in der Startelf begann, wirkte er nicht wie eine vollwertige Stammkraft.
Zu schwankend waren seine Leistungen, vor allem gemessen an seinen starken Auftritten. Man hatte
zunehmend den Eindruck, er hadere mit sich und seiner Rolle. Seine Zukunft beim FC ist ungewiss.
4+
Kevin Vogt (1)
Kevin Vogt   Foto:  dpa

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Philipp Hosiner:
Die an ihn gestellten Erwartungen schienen sich zu erfüllen, als ihm bei seinem Bundesligadebüt ein Treffer gelang. Doch es sollte sein einziger bleiben.
Besaß der einstige Austria-Torjäger zunächst noch gute Chancen, boten sich ihm in der Rückrunde nicht einmal mehr die.
Sein Leihvertrag läuft aus, der Abschied ist nahe.
5

Philipp Hosiner

Philipp Hosiner    Foto:  dpa

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Anthony Modeste:
So viele wie seine 14 Treffer erzielte nie zuvor ein Franzose in der Bundesliga. So erfüllte der kopfballstarke, wuchtige Mittelstürmer
die in ihn gesetzten Hoffnungen. Aufgrund zahlreicher Tormöglichkeiten wäre bei einer
besseren Trefferquote noch mehr möglich gewesen. Mit ihm besitzt der FC wieder einen klassischen Torjäger.
2 

Anthony Modeste
Anthony Modeste    Foto: dpa

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Yuya Osako:
Von seinen technischen Fähigkeiten her besitzt der Japaner wohl das größte Potenzial aller FC-Angreifer. Sein Manko blieb aber sein mangelhafter
Torabschluss. Auch bei der Torvorbereitung zeichnete sich der Japaner nicht genügend aus.
Das führte zu Unsicherheit und teils zögerlichem Spiel, was ihm Pfiffe der eigenen Fans einbrachte.
4+
Yuya Osako
Yuya Osako   Foto: dpa

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Simon Zoller:
Zwei Zwangspausen aufgrund von Muskelverletzungen verhinderten häufigere Einsätze. Dennoch kam der Angreifer auf sechs Saisontreffer,
wobei der ehemalige Mittelstürmer stets über die Flügel oder aus der zweiten Reihe angriff.
Sein Vertrag wurde vorzeitig verlängert, weil die Verantwortlichen einiges von ihm erwarten.
3

Simon Zoller (1)

Simon Zoller    Foto:   dpa

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Hennes VIII:
Als Glücksbringer besaß das FC-Maskottchen nicht die beste Form. Vor allem in Heimspielen lenkte der Geißbock die Schiedsrichter zu oft ab,
was bei mancher Strafraumentscheidung wiederholt zu Benachteiligungen
für die Gastgeber führte. Immerhin zeigte er sich sehr bemüht um den Nachwuchs - in seiner Rolle als Adoptivvater.
 

3-
Hennes

Hennes VIII.   Foto:   dpa

(Quelle: Kölnische Rundschau vom 12.05,2016)